Letzter Monat.

05Aug2015

Lieber Leser und Leserinnen,

mal wieder nichts geschrieben, die Faulheit angetrieben und einges mit den Kinder zu tun! Sommerferien stehen seid einem Monat an und die Arbeit mit drei Kindern steht quasi jede Sekunde vor der Tür. Hier ein paar Bilder und wenig Text!

Katharinas Abschied ist mir sehr schwer gefallen. Sie hat mir viel geholfen und war immer da wenn es Probleme gab. Ich freue mich für sie das sie in Deutschland zurück ist und endlich wieder was anderes außer Reis essen kann! Ich vermisse sie sehr und meine Tür in Hamburg steht immer für sie offen.

 

 

 

 

 

 

Viele Tage mit meinem host Bruder verbracht. Zur Zeit sind Sommerferien in China. Kaffee trinken, Sushi essen und Uno spielen ist harte Arbeit! :-P

 

Ebenfalls viele Tage mit den Au Pairs verbracht. Man sagt wer sich mit vielen Kulturen austauscht ist weltoffener. Hier sitzen amerikanische, englischen, spanische und deutsche Kultur beim chinesischen Barbecue! Wer kann das schon von sich behaupten?

 

Kunst und Geschichte Chinas.

 

Ausflug ins freie mit den Kindern bei 35 Grad. Hat mich alles sehr an die Türkei und an meine Kindheit erinnert!

 

 

 

-seda

AIFS Blogeintrag

29Juni2015

Liebe Leser und Leserinnen,

Ich wurde vor genau einer Woche von der AIFS Organisation gefragt einen kurzen Blogeintrag zu schreiben, da dachte ich mir das ich ihn auch direkt hier rein poste.

Viel Spaß beim lesen!

 

 

Ich bin Seda Isabell, mein chinesischer Name ist 静丹(jìan dan) er bedeutet leise Pfingstrose. Jian heißt auf chinesisch leise und dan ist das Endsymbol von dem chinesischen Wort Pfingstrose.Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Hamburg. Zurzeit befinde ich mich in einem Kulturaustausch für 6 Monate zwischen einer chinesischen Familie und mir. Ich lebe hier in Hangzhou, China und meine Familie besteht aus insgesamt 10 Personen, dazu gehören meine Host Kinder Simon (10), Yoyo (5), Coco (4), meine Host Mutter, mein Host Vater, meine Host Tante, mein Host Onkel, meine Host Oma, mein Host Opa und die Putzfrau.

Viele denken sich jetzt wahrscheinlich, "Wow ist das eine riesige Familie!" und sie haben womöglich recht, aber ich liebe es. Man sitzt nie allein und gelangweilt rum, man hat immer den Wechsel zwischen der englischen Sprache und der chinesischen und vor allem bekommt man das richtig chinesische Familienleben zu spüren!

Aller Anfang ist jedoch schwer, so sagt ein altes Sprichwort und ich möchte es auch nicht verheimlichen. Am Anfang als ich ankam hies es nämlich "Ich will sie nicht, ich mag sie nicht, sie soll gehen.", war also nicht wirklich der nette Empfang den ich mir gewünscht hatte.

Ich muss aber zu geben, ich kann die Kinder verstehen. Ich komme aus dem Nichts in die Familie, sehe anders aus, spreche eine andere Sprache und soll auch noch ein Geschwisterteil sein? Unmöglich.

Nach einer gewissen Zeit jedoch spürt man das man zur Familie gehört und auch die Kinder spüren das man für eine längere Zeit dort bleibt. Man frühstückt zusammen, man spielt zusammen, man verbringt Abende miteinander und vor allem fällt man zusammen und baut sich zusammen wieder auf. Es hat zwar ein paar Monate gedauert, aber jetzt wollen die Kinder mich nicht mehr gehen lassen. Am Anfang hies es "Ich will sie nicht!", jetzt heißt es "Geh bitte nicht!" und darauf bin ich stolz.

Wenn es um das Stadt leben geht, muss ich sagen das es einfacher ist als ich es mir vorgestellt habe. Ich kann kaum die chinesische Schrift lesen jedoch fahre ich Tag täglich Bus und Bahn. Es gibt schnelle und einfache Tricks.

1. Bushaltestellen zählen

2. Busnummern merken

3. Taxi's (Wenn man wirklich verloren geht, in Hangzhou fahren überall welche und sie sind wirklich günstig)

Wenn ich mich zurück erinner an die Tage als China erst eine Überlegung war, hatte ich die typischen Vorurteile wie jeder andere auch. Schlitzaugen, jeden Tag Reis, schlechte Luft und vorallem essen sie Hundefleisch.

Jetzt wo ich hier bin denk ich total anders!

Das Essen hier ist so gut, dass ich mit dem Rezepte schreiben gar nicht mehr hinterher komme. Ich texte meine Eltern zu, was sie alles probieren müssen, was sie alles nach kochen sollen und das ich die Art und Weise des Essens genau so Leben möchte wie die Chinesen. Wenn es zum Thema Hundefleisch kommt, stelle ich mich hinter die Chinesen denn es gibt Regionen die essen Hunde aber es gibt halt eben die Mehrheit die es nicht tun und die auch dagegen sind. Es ist ein großes Diskussionsthema.

Wenn es ums Thema Kulturschock geht, habe ich kaum welche erlebt. Ich hatte mir viel mehr Gedanken gemacht und auch viel mehr Angst als nötig war. Durch diesen Trip nach China lernt man nicht nur die chinesische Kultur kennen sondern man lernt seine Eigene und das habe ich jetzt kurz vor dem Ende erst bemerkt.

Ich bin strikt, organisiert und nicht unbedingt biegsam um ehrlich zu sein. Ich will nicht behaupten das alle Deutsche so sind aber ich habe für mich herrausgefunden wie ich denke und wie ich lebe. Die Chinesen sind dagegen locker, spontan und total gelassen. Genau das Gegenteil von mir somit gab es eine Situation die für mich zu viel war.

Es war Samstag und meine Host Mutter kam auf mich zu und erklärte mir das wir in eine andere Stadt, ungefähr 3 Stunden entfernt, Lorbeeren pflücken gehen und wir eine Nacht dort verbringen würden. Ich hatte ihr eine Woche vorher bescheid gegeben das ich am Sonntagabend auf einen Geburtstag von einem anderen Au Pair eingeladen wurde und sie gab mir das OK. Sie erklärte mir das wir am Sonntagvormittag wieder zurück fahren würden damit ich zu dem Geburtstag gehen konnte. Ich fande die Idee mit dem Lorbeeren pflücken sehr gut somit stimmte ich zu und packte meine Tasche für einen Tag. Am Sonntagvormttag jedoch fuhren wir nicht nachhause, wir fuhren zu Freunden von ihr. Sie erklärte mir das wir nicht nach Hangzhou zurück fahren würden. Sonntagabend waren wir dann in einem neuen Hotel und fuhren erst Montagnachmittag nach Hangzhou zurück. Ich hatte kein Problem damit das ich nicht zum Geburtstag gehen konnte, mein Problem war eher das wir 3 Tage in der anderen Stadt verbracht hatten und ich meine Tasche für einen Tag gepackt hatte. Da bemerkte ich wie organisiert und total unspontan ich eigentlich bin und wie spontan die Chinesen sind. Ebenfalls erinnerte mich mein Vater dran, dass Chinesen ihr Gesicht wahren müssen und die Host Mutter mir nicht direkt in Gesicht sagen wollte das ich nicht zum Geburtstag gehen könne denn das hätte mir einen schlechten Eindruck von ihr gegeben. Dies war mein größter Kulturschock.

Um alles genau Zusammenzufassen, ich bereue diese Reise nicht! Ich kann es nur jedem empfehlen seine eigenen Erfahrungen zu machen, man lernt nicht nur die chinesische Kultur kennen, man lernt sich selbst kennen und das ist was mir am Wichtigsten ist. Ich habe hier so viele neue Freunde gefunden, die ich nach der Reise aufjedenfall wieder sehen will, man halt Leid geteilt und man hat Freude geteilt. Ich habe mir auch fest vorgenommen noch einmal nach China zu kommen, meine Host Familie wieder zu sehen und noch mehr von diesem riesigen Land kennenzulernen. Ich liebe es und ich fühle mich in diesem Land richtig wohl!

 

-seda

 

 

 

Zu viel zu tun

02Juni2015

Hey liebe Leser und Leserinnen,

Ich muss mich glaub ich jetzt wirklich sehr entschuldigen das es so eine lange Pause gab! Aber jetzt bin ich in vollen Zügen zurück und bereit die Finger in die Tasten zu hauen! Es ist sehr viel in der letzten Zeit passiert, Simon möchte mich nicht mehr gehen lassen, die Familie spricht seid zirca 3 Wochen über nichts mehr anderes als ein Hund als Haustier (Simon möchte unbedingt ein deutschen Schäferhund, er sagt das erinnere ihn an Deutschland und an mich. Manchmal ist er schon ganz niedlich.), Katharina verlässt bald das Land und dann sind es nur noch 2 Monate bis ich auch weiter fliege.

Viele Fragen sich sicher "Warum weiter fliegen?, Seda kommt nicht nach Hamburg zurück?"

Nein, ich komme nicht nach Hamburg zurück, fürs erste. Ich fliege zu meinem Freund nach Australien und dort wollen wir dann noch einbisschen rumreisen. Vielleicht werde ich davon dann auch nochmal einbisschen berichten, aber das dauert noch 3 Monate.

Naja, mal wieder zurück zum Thema China. Ich gewöhne mich hier ein und ich liebe China. Ich bin für die Kinder endlich die große Schwester, die ich immer sein wollte und es ist traurig sagen zu müssen dass ich diese Familie bald verlassen muss. Aber ich freue mich natürlich auch auf das neue Abenteuer. Dazu kam vor kurzem die super tolle Nachricht das meine Eltern mich hier besuchen werden, dass heißt ich werde eine kleine Touristenführerin sein. Vorallem baut mich das sehr auf, nochmal meine Eltern zu sehen bevor es weiter nach Australien geht.

 

Was ihr alles verpasst habt:

Der Juni ist jetzt angebrochen und der Mai war voller Aktivitäten im Freien, das kommt vielleicht davon weil der Frühling hier ultra heiß ist und es super viel Spaß macht mit den Kindern draußen zu spielen. Der Sommer ist noch nicht da und ich sitze hier in den kürzesten Kleidern um bloß nicht zu schwitzen, was leider nicht verhindert werden kann. Der Juni ist der Regenmonat hier in China, das bedeutet 35 Grad UND noch dazu regen..... wortwörtlich Tropisches Klima

Naja, wir waren aufjedenfall auf einem chinesischen Bio Bauernhof. Es war sehr interessant, vorallem der Aufbau war ganz anders als auf einem deutschen Bauernhof. Eine kleine Menge von Tieren, großflächig und sauber. Die Kinder hatten viel Spaß und die Oma auch. Die Oma hat sich einfach mal zwei Bauernburschen geschnappt und chinesische Medizin mit ihnen abgerupft. (In China verschwendet man nichts, ich hab mir sagen lassen das sie mit fast jeder Art von Kräutern irgendeine Medizin erstellen können - Unglaublich und was schlucken wir? Antibiotika.)

 

 Am Ende des Tages, hat die Oma dann noch zwei Hühner gefangen die für mindestens einen Monat dann auf unserem Dach gelebt haben. Die Kinder fanden das ganz toll, weil sie dachten das die Oma auf dem Dach jetzt ein Hühnerbauernhof eröffnen möchte. Das sie aber gegessen werden daran denken Kinder nicht. Ich hatte deswegen auch eine kleinere Diskussion mit Simon. Er fragte mich ob man ohne einen Hahn, denn Küken zeugen kann. Ich wollte jetzt nicht den Mutterpart übernehmen und einem 10 Jährigen Jungen erklären wie das mit den Blumen und Bienen funktioniert. Somit hab ich einfach so getan als würde ich nicht verstehen was er meint. Ganz schön peinlich! Aufjedenfall sind wir dann ins Gespräch gekommen und Simon hat mir verraten das er kein Hühnchen mehr essen wollen würde, weil er die Hühner auf dem Dach so toll findet. Als wir dann letztens Hühnchen auf dem Tisch hatten, hat er mich verstutzt angeschaut und meinte "Seda? Is this my chicken?". Ich musste grinsen, ihm fiel das Stück Hühnerbein aus der Hand und er fragte histerisch die Oma ob es sein Huhn sein was er da gerade essen soll. Die Oma, die Tante und die Putzfrau zur gleichen Zeit natürlich "Neeeeein...."

Seid dem Gespräch schaut mich Simon bei jedem Essen an, wenn es Hühnchen gibt und verweigert es zu essen. Für Simon ist Rind aber völlig okay, schon witzig.

 

An einem anderen Tag sind wir in die Berge gefahren. "Bambuswald" nennt sich das Gebiet. Es ist richtig schön, die komplette Fläche ist mit Bambusstöckern umgeben und man kann den kompletten Berg hinaufklettern bis man an einem großen Tempel angekommen ist. China bietet so viel Geschichte und Kultur das hab ich in Deutschland noch nie gesehen. Dazu kommt noch das alles auch noch so schön ist und jeder einzelne kleine Tempel eine Bedeutung hat bis man dann beim großen angekommen ist. Ich glaube es war der Tempel des Windes.

 

 

Satz des Tages: Bienchen und Blümchen sind im Feuer des Zornes untergangen. Ende.

 

-seda

 

 

Das Leben eines Au Pairs in China

23April2015

 Halli Hallo liebe Leser und Leserinnen,

Ich hab jetzt seit zirka 2 Wochen nichts mehr geschrieben, denn es bildet sich so langsam ein Alltag. Aufstehen, Kinder zu Schule bringen, Mittag essen, Kinder abholen, Englisch lernen, Abend essen, spielen, schlafen. Ich denke, wenn ich jede Woche von der selben Sache schreibe ist es nicht mehr interessant also lieber länger warten und mehr lesen!

Die Kinder fangen an sich an mich zu gewöhnen. Am Anfang hies es ich will sie nicht, sie soll gehen - jetzt ist es genau das Gegenteil - Bitte geh nicht, bleib hier. Kinder sind schwer einzuschätzen und ich bin sehr glücklich sagen zu können das ich die große Schwester sowie als auch deren Lehrerin sein darf. Am Anfang haben sie es mir nicht einfach gemacht. Geschreie, geheule, generve und Sätze wie: Geh weg, Mama ich will sie nicht, Englisch ist scheiße!  etc.

 Da hab ich ein Spruch für alle verzweifelten oder kommenden Au Pair: Es ist okay wenn du fällst aber steh auch wieder auf.

Dieser Spruch hat mir beim Heimweh, Kulturschock und bei manchen schlechten Tagen sehr geholfen. Man darf einfach nie vergessen das es auch einfach nur Kinder sind. Auch sie haben mal einen schlechten Tag, genau so wie man selbst und auch sie brauchen Zeit um Neues zu verstehen. Ich war halt eben einfach ein Fremdkörper der sich in die Familie integrieren wollte und nicht ein mal die Sprache sprechen konnte.

Aber liebe Au Pairs, Kopf hoch! Es kann nur besser werden. Ich beginne diese Familie in mein Herz zu schließen und ich erkenne manche typischen Handlungen aus meiner Famile und freue mich wenn meine Host Mam sich genau so Sorgen macht wie meine Mutter die Zuhause sitzt und auf mich wartet.

Was gibt es sonst so neues? Das Wetter hier in Hangzhou wird immer besser und besser. Im Sommer sollen es hier bis zu 40 Grad werden. Ich werde hier sterben vor Hitze. Die Chinesen tragen hier dicke Sachen und laufen mit Schirmen rum bei 35 Grad, damit sie bloß nicht braun werden. Ich habe aber auch noch keinen Chinesen wirklich schwitzen sehen...

Auf jeden Fall verbringe wir die freien Tage oft draußen in der Sonne, das ist vorallem für die hart arbeitenden Kinder immer eine Belohnung!

 

 

 

 

Vor kurzem war ich sogar mit der Host Mam und den Kindern wieder auf einer Veranstaltung. Ein spanischer Musiker war da,ich glaube sein Name war "Benise". Die Musik war so schön, Gitarren und Geigen klänge mit einem Mix aus Rock, Latin und Modern Sound. War wirklich sehenswert, vorallem sehr lustig das die Chinesen den so toll fanden. Nicht alle Chinesen sind so Kulturfreundlich. Meine Host Mam meinte zu mir auch andauernt  "handsome boy, handsome boy"

Ratet mal was nur in China passieren kann? Die Host Mutter hatte 2 Eintrittskarten und wir sind zu sechst ins Konzert gekommen. Das ist China. Einzigartig.

 

 

Satz des Tages: " Wir haben nur 2. Karten! "

 

-seda

Trip to Shanghai

06April2015

Hey liebe Leser und Leserinnen,

ich habe das Wochenende in Shanghai verbracht!

Hier in China ist alles sehr spontan. Mir wurde Donnerstagabend erzählt, dass mein freies Wochenende statt findet (Was einmal im Monat passiert). Meine Hostfamilie hatte einen Plan wo es hin gehen sollte, da aber der Fuß, meiner Host Mutter, nicht besser wurde musste sie leider zu Hause bleiben und ich konnte mit den anderen Au pairs nach Shanghai.

 Es war super! Total der Unterschied zu Hangzhou.

Hangzhou ist eher eine entspannte Stadt, hat viele Grünanlagen und den West Lake, wo viele Touristen unterwegs sind, Shanghai dagegen ist eine überfüllte moderne Stadt, hat viele Hochhäuser und total abgespacte Architekturen.

Es leben eine menge Ausländer dort, viel mehr als hier in Hangzhou.

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Wir sind mit dem Zug nach Shanghai gefahren. Man braucht von Hangzhou aus nur etwa eine Stunde! Somit ging es ziemlich schnell.

Ich bin mit Katharina gefahren und wir haben uns ein Zimmer im Plaza Hotel gebucht, das ziemlich Zentral lag.

Wir kamen ungefähr um 20 Uhr beim Hotel an und haben dann Abends noch einen Spaziergang zum "The Bund" gemacht, das relativ nah am Hotel lag.

Es lohnt sich auf jeden Fall nach Shanghai zu reisen. Ich kann es nur jedem empfehlen der aufs Stadtleben steht.

Für das Hotelzimmer haben wir 80€ pro Person gezahlt (für ein Doppelzimmer ohne jede Art von Essen). Am Samstag haben wir dann das Café gegenüber ausprobiert, es nennt sich "Romans Coffe"e und hatte die besten Sandwiches der Welt.

Ich habe bisher nirgendswo bessere gegessen! Ebenfalls hatten sie Waffeln, Pancakes, frische Säfte, Muffins und alles wurde mit frischen Früchten serviert, somit haben wir uns dann vorgenommen direkt am Sonntagmorgen wieder dort zu frühstücken.

Den Samstag taufe ich den "Shanghai Shopping Samstag", da wir den ganzen Tag nur am shoppen waren.

Am Nachmittag sind wir zur Shanghai Shopping Mall gefahren. Das ist ein Markt, wo viele gefälschte Sachen verkauft werden. Von Schuhen, Klamotten, Taschen bis zu Handyhüllen. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht gut im handeln bin und wer das drauf hat den respektiere ich sehr! Ich hasse handeln, diese Eigenschaft liegt mir einfach nicht.

Abends haben wir dann in einem Thai Restaurant gegessen. Es war wirklich sehr lecker. Danach waren wir in einer Bar die "Harry's" hieß, da haben wir dann einfach mal Freundschaften mit Fremden geschlossen. Das ist in Shanghai wirklich sehr einfach, da es viele Ausländer gibt die selber alleine unterwegs sind. Man setzt sich einfach bei Fremden an den Tisch und entwickelt Freundschaften.

Am Sonntag waren wir dann nochmal beim "The Bund" und wollten Fotos schießen, dies war aber unmöglich bei der Menschenmenge die dort war. Somit haben wir uns dann entschieden, zum Peoples square zu fahren und haben dort den Vormittag verbracht.

 

Wir sind auf einen Park gestoßen wo viele Chinesische Männer unterwegs waren. Katharina hat mir diese Veranstaltung genaustens erklärt und ich gebe es an euch weiter: Die armen Eltern eines Sohnes oder einer Tochter, sind auf der Suche nach einem passenden Partner für ihre Kinder.

Sie schreiben jeweils einen "Steckbrief" über ihre Kinder und hängen ihn an einen Regenschirm, je auffälliger der Regenschirm ist desto mehr Menschen schauen natürlich. Größe, Vorstellung, Haarfarbe und Beruf stehen meistens in so einem Steckbrief - ganz unten dann auch die Telefonnummer. Hinter den Regenschirmen sitzen die Eltern um jede Frage zu beantworten.

Es ist und bleibt eine andere Kultur und es ist lustig sich die Steckbriefe durch zu lesen. Ich habe auch ein Beispielbild warum.

 

Außerdem, waren wir dann noch im "Grandma's" und haben dort traditionell Chinesisch gegessen und sind danach zurück nach Hangzhou gefahren.

Dort hat meine Host Family schon auf mich gewartet, weil der Vater Geburtstag hatte.

Am Abend bin ich dann tot ins Bett gefallen, weil ich so müde war. Der Trip hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Satz des Tages: Ich geb ihr alles was sie will, hauptsache ich muss nicht handeln.

 

-seda

 

 

Osterwoche bei gefühlten 40 Grad

02April2015

 

Hey liebe Leser und Leserinnen,

die Osterwoche hat begonnen und selbst hier in China bemalt man Eier!

Mein Geburtstag war am 31.03.2015 und die Gastfamilie hat sich so süß um mich gekümmert und meinen Tag organisiert.

Ich habe sehr schöne Geschenke bekommen (ein super schönes Armband von meinem Freund) und natürlich habe ich auch fleißig Kuchen gegessen.

Der Kuchen bestand aus 3 Böden, mit je einer Schicht Vanillesahne oder Erdbeersahne, da kann man ja wohl nichts falsch machen.

Am Nachmittag bin ich dann mit Katharina ein Käffchen trinken gegangen und wir haben uns bei einem Fitnesscenter angemeldet. (Man muss hier einfach tranieren bei dem ganzen günstigen und leckeren Essen, wundert mich das ich so wenige dicke Chinesen sehe.)

Das Fitnesscenter hat 6 Stockwerke, jedes Stockwert hat einen anderen Trainingsbereich. Yoga, Dance, Zumba, Fahrrad fahren & Laufband, Schwimmbad, eine Laufhalle und Bereiche zum Gewichte heben.

Also es lohnt sich 1500 Yuan für 3 Monate zu bezahlen.

 Auf jedenfall hatte ich einen sehr schönen Tag!

 

Die Tage sind momentan Temperatur mäßig nicht auszuhalten. Wir haben gerade einmal Anfang April und in Shanghai sind es zur Zeit 33 °C, gefühlte 45 °C.

Ab und zu ist es nicht ertragbar. Erst wünscht man sich die Wärme, dann ist sie da und dann wünscht man sich die Kälte. Im Sommer soll es wohl noch heißer werden (haben mir meine Quellen verraten!!).

Sien beschreiben das Wetter in Hangzhou so:

Warm, heiß, heißer, am heißesten, so heiß wie auf der Sonne, heiß.

Man muss sich also vorstellen, das hier von April bis September geschwitzt wird (Zumindest wenn man an Norddeiutsches Wetter gewöhnt ist).

Die Chinesen sind verrückt, bei dem Wetter gehen sie mit langer Hose, Turnschuhen, Langarmshirt, Cap und Schirm raus. Alles nur damit sie nicht braun werden. Weiße Haut ist Ideal und Statussymbol.

Ich bin am Mittwoch in hoch gekrempelter Hose und T-Shirt schon fast geschmolzen.

Falls jemand sich informieren will wie viel Grad es hier gerade sind:

http://www.wetter.com/china/hangzhou/CN0ZJ0008.html

 

Letzte Woche waren wir zum Frühlingsanfang wieder einmal zum West Lake gefahren. Der West Lake in China ist zwischen Frühling und Sommer eine riesige Touristenattraktion, man sieht somit endlich mal Gleichgesinnte (Ausländer und Turis)!

Interessant ist, dass wenn man sich entgegen läuft, automatisch lächelt, da man hier ja nur blöd angestarrt wird.

Das ist wirklich etwas nervig in China, denen fallen die Augen fast raus wenn du jemandem entgegen kommst.

Es gibt 3 Arten von Einheimischen:

1. : Meistens Männer!

Starrt dir mit voller Konzentration ins Gesicht, ohne sich zu schämen, geschweige denn darüber nach zu denken, dass man sich unwohl fühlen könnte. 

Er hat keine Scheu sich auch umzudrehen, wenn du hinter ihm sitzt. Diese Personen trifft man oft im Bus.

2. : Meistens Frauen!

Sie kommen in Gruppen von 4-6 Personen. Alle 8 - 12 Augen starren dich ununterbrochen an, die Münder öffnen sich, es kommt chinesisches Gebrabbel raus. Sie gehen an dir vorbei, drehen sich noch einmal um und lachen dann. Das Problem dabei ist, dass man nie einschätzen kann "WARUM" gelacht wird. ( Diese Frauen fragen auch, ob sie ein Foto mit dir machen dürfen. )

3. :Frauen sowie auch Männer.

Versuchen mit dir Kontakt aufzunehmen. Wollen unbedingt ihr Englisch an dir ausprobieren. Solltest Du nett antworten, laufen Sie hinter dir her und wollen Dich unbedingt in ein Gespräch verwickeln. Das Einzige was die meisten sagen können ist "Hello", mehr Kommunikation beherrschen sie meistens nicht. Sie haben auch keine Scheu einfach aus einem stehenden oder fahrenden Auto herraus zu rufen, sollte man an einer Bushaltestelle stehen.

Vielleicht könnt Ihr verstehen warum es manchmal ziehmlich nervig ist, ein Ausländer in China zu sein.

Diese drei Versionen von Asiaten trifft man täglich, manchmal auch mehrfach. Unabhängig davon sind aber alle wirklich sehr freundlich und auch sehr hilfsbereit, auch wenn es am Anfang eher anders scheint.

Könnt Ihr Euch vorstellen, das man wahrscheinlich für manche Chinesen der erste Ausländer ist den sie je gesehen haben. Unvorstellbar! 

Meine Auflistung soll keinesfalls jemanden beleidigen, bitte nicht falsch verstehen.

So manchem Ausländer in Deutschland wird es wohl ähnlich ergehen.

 

Satz des Tages: Ich will das es wieder kalt wird!!!!

 

-seda

Chinesische Cinderella

24März2015

Hey liebe Leser und Leserinnen,

es ist mal wieder soweit für den nächsten Blogeintrag!

Am Sonntag habe ich mit der Tante die Nachbarschaft mal ein bisschen erkundet.

Mir ist dabei aufgefallen, das Hangzhou oder vielleicht auch ganz China, sehr viel wert auf das Aussehen der Stadt legt. Der Frühling fängt an und es wird erstmal jede einzelne Grünfläche komplett umgegraben, um Pflanzen und Blumen einzusetzen. Dazu gehört auch die Autobahn, ich meine damit, das sogar an den Geländern der Autobahn Blumenkästen hängen!

Aufjedenfall sind wir dann in der Nachbarschaft auf einem Spielplatz gegangen und danach gegenüber, zu einer Neueröffnung einer Bäckerei.

Dort gab es unbeschreiblich leckere Windbeutel (Die Chinesen wissen aufjedenfall wie man backt), dazu gab es dann Schwarztee mit Milch und Hello Kitty Schokolade für die Kinder. Eine Neueröffnung in China wird gefeiert wie ein Geburtstag, die Musik so laut das man sein eigenes Wort nicht mehr versteht, Konfetti wird in die Luft geblasen und Menschen im Minion und Schafskostüm rennen herum und verschenken komische kleine Puppen an Kinder.

Am Nachmittags hatte ich dann mit dem Jungen einen Kaligraphiekurs, der Lehrer ist wohl sehr berühmt in Hangzhou, er hat auch schon eine Biografie über sich und seine Arbeit geschrieben und es ist sehr schwer bei ihm einen Termin zu bekommen.

Naja, wir haben eine Stunde lang chinesische Symbole gezeichnet. Ich hätte mir echt nicht vorgestellt wie schwer es ist diese Schrift zu zeichnen. Die Sprache an sich ist wie jede andere auch, aber die Zeichen sind echt schwer.

Dann zeig ich euch doch mal was ich so das aller erste Mal geschrieben habe. (Die rot umkringelten fand er gut.)

Am Abend hin sind wir dann ins Kino gegangen um Cinderella zu schauen!

Ich kann den Film echt nur jedem empfehlen, der auf schöne Kleider und Prinzessinengeschichten steht, nur rein mit euch ins Kino!

Ich habe mich direkt in den Film verliebt und werde mir aufjedenfall den Film nochmal und nochmal anschauen.

Naja, ein chinesisches Kino unterscheidet sich von einem deutschen kaum, aber Handy- Verbot, Aufnahme- Verbot, Foto- Verbot und eigenes Essen mitbringen Verbot - das gibt es hier nicht.

Ihr müsst euch das so vorstellen, ihr sitzt in der Mitte, rechts von euch eine Chinesin die ihr Handy auf die Lautstärke 100 gesetzt hat, via WeChat schreibt, andauernd aufs Handy schaut, ob sie eine Nachricht bekommen hat, nebenbei Fotos vom Film macht, mit allen zugehörigen Geräuschen.

Links von euch, eine Mutter mit zwei Kindern. Die Kinder können noch nicht lesen, deshalb muss die Mutter stets jeden Satz übersetzen, die Kinder hier in China kennen auch kein leises sprechen, deshalb wird einfach im Film laut dazwischen gesprochen, ebenfalls klingeln dauernd Handys und die Chinesen haben da keine Scheu, sie gehen einfach mitten im Film einfach ans Telefon.

Seda hat natürlich auch "like a chinese" heimlich Fotos und Videos gemacht, ist doch klar. (Natürlich nur kurz und außschließlich für den privaten gebrauch)

Achso, hier kostet eine Cola und eine Tüte Popcorn so etwa mal 3€, HALLO?!

Zu hause bezahle Ich manchmal 10€ für ein kleines Menü bei Cinemaxx. 

Alles in Allem hat mich das telefonieren etc. aber kaum gestört, jedoch bevorzuge ich das deutsche geregelte (leise) Kino. (Gerne aber für Popcorn und Cola den chinesischen Preis, bitte)

 

Satz des Tages: ICH WILL 934.838.646.324.872 TRILLIONEN CHINESISCHE WINDBEUTEL, bitte! :'-(

 

- seda

Einkaufen in China

20März2015

Halloooo liebe Freunde und Freundinnen,

ich habe lange nichts mehr geschrieben. Das liegt dadran das momentan viel zu tun ist und ich erkältet bin!

Apropo erkältet, wir sind vorkurzem in ein Krankenhaus gegangen (nur zum abchecken). Also Krankenhaus würde ich das jetzt nicht nennen wollen. Eher eine Art Büro, das noch einmal in eine Hälfte geteilt ist. Mit einem kleinen Tisch und einem Stuhl. Drum herum eine "kleine Wand" und ich meine damit wirklich klein (4 Menschen haben nämlich drüber hinweggeschaut).

Die kleine musste einen Rundum-Check machen lassen und ich muss sagen ich kann verstehen, dass sie sich da nicht wohl gefühlt hat. Wenn ich als Besucher mich schon nicht wohl gefühlt habe, obwohl ich nicht mal untersucht wurde.

Naja, ich musste meine Gedanken und Worte runterschlucken. Es ist und bleibt eine andere Kultur.

Danach hat mich meine Host Mam bei einer riesen Buchhandlung rausgelassen, damit ich mich mal umsehen konnte. Ich erläutere es mal so, die Buchhandlung hat 3 Stockwerke. Ein Stockwerk hat eine Fläche von einem ganzen Fußballfeld.

Meint ihr ich hab da irgendwo englischsprachige Bücher gefunden? Natürlich nicht! Das einzige was ich gefunden habe ist für die beiden Kleinen ein Disney Vokabelbuch und das war wirklich das einzige englischsprachige Buch.

Dafür habe ich mich in die Kinderabteilung verliebt! Comics........

 

Den Tag danach wurde ich von der Tante und den Kindern am Abend, spontan in ein Kindertheater mit genommen!

Ihr fragt euch sicherlich Hast du den alles verstanden? Meine Antwort ist "Nein" aber es war ein Kindertheater somit war es nicht schwer den Inhalt zu erahnen.

Es ging um eine Hexe die eine schönes Bauernmädchen um die Ecke bringen wollte um Ihr Dorf ins böse zu verwandeln. Also typisch Kindergeschichten eben.

 

Am Donnerstagabend bin ich dann endlich mal, an meinem freien Abend, raus gekommen. Ich war mit einem anderen Au pair unterwegs, ihr Name ist Katharina. Ein wirklich tolles Mädchen, sie ist schon ungefähr seid 6 Monaten in China und konnte somit schon gut chinesisch sprechen. (Da hat sie mir erstmal einen Regenschrm von 55 Rmb auf 30 Rmb runtergehandelt)

Wir waren shoppen bei H&M, GAP, Bershka etc.etc..

Es gab hier echt jeden Shop den es auch bei uns gibt. Zuletzt haben wir einen Markt besucht, das war dann mal so richtig chinesisch.

Das beste am Abend war jedoch der Restaurantbesuch, wir hatten viel zu viel bestellt und die Chinesen am Nebentisch haben sich sicher gefragt wo wir das hin essen werden. Natürlich darf bei einem chinesischen Abendessen, Chickenwings und Smileypommes nicht fehlen. (Tut mir leid, hatte seid Tagen mal Lust auf was von Zuhause)

 

 

Satz des Tages: Das sind doch Mädchen? Die schaffen das doch niemals alles auf zu essen.

 

- seda

Ein Taxi in Hangzhou

15März2015

 

你们好 liebe Leser und Leserinnen,

Da die ganze Woche nur sonnig war musste es natürlich am Wochenende regnen. Das hält aber die Menschen in Hangzhou, China nicht auf trotzdem ihren Alltag mit einem Regenschirm zu verbringen. Somit begann mein Wochenende am Samstag in einem Besuch im Museum mit dem Host Onkel und den Host Kindern. Bevor man aber in das Museum rein kommt, wird man von tausenenden Angestellten einer Spielzeugfirma bedrängt sich in einer Kartei eintragen zu lassen und man bekommt dafür dann entwender so Luftballontiere oder so Plastikspielzeug. Die Garantie daran vorbei zu kommen mit Kindern ohne das sie stehen bleiben und es haben wollen, besteht zu 0%.

Wir waren im Evolutions Museum. Es war mega cool, nicht so langweilig wie ich Museen in Erinnerung habe! Die Dinosaurier haben sich bewegt, man konnte alles von nah ansehen und anfassen, es war alles ziemlich hightec. Am besten jedoch fand ich, die Idee das sie überall Quizduelle aufgestellt hatten - also so eine Art von "Hast du denn auch im Museum auch aufgepasst?"

 

 

Am Sonntag waren wir dann am West Lake und sind spazieren gegangen. Auch hier gab es wieder diese Spielzeugstände die irgendwelchen Schrott verkaufen um die Kinder anzulocken. Hier hat sich dann auch mein Host Kind direkt in einen rosa farbenen Seifenblasen ausspuckenden Delfin verliebt und das andere hat dann einfach auch eins bekommen. Beide waren eine lange Zeit damit beschäftigt, es sah aber mega süß aus wie die beiden damit gespielt haben, leider war das Wetter nur so schlecht.

Ebenfalls hatte ich dann den späten Nachmittag mit dem Jungen verbracht! Es war super lustig mit ihm. Als erstes hatte er sehr Angst mit mir irgendwohin zu gehen weil wir quasi alleine waren und er somit der Mann war der auf mich passen musste. Aber alles in allem haben wir es zusammen geschafft und uns die Zeit auf einem Jahrmarkt vertrieben. Als wir zurück wollten, wurde uns nur gesagt "Ihr könnt ein Taxi ruhig zurück nehmen" - In Hangzhou am späten Nachmittag ein Taxi zu finden ist unmöglich! Somit sind wir dann im strömenden Regen nach Hause gelaufen, mein Rucksack und die Sachen die drinne waren sind plitsch nass gewesen als wir Zuhause waren. Die Erfahrung hat sich aber gelohnt, denn jetzt weiß ich das ich um 16:00 Uhr kein Taxi kriege.

 

Satz des Tages: "Es gibt so viele Taxis in Hangzhou, es ist immer einfach eins zu kriegen!" - haben sie gesagt.

- seda

 

Mr. and Mrs. Fisch

12März2015

Halli Hallo liebe Leser und Leserinnen,

neuer Tag, neuer Blogeintrag. Heute hatten wir Culture Class! Culture Class findet einmal im Monat statt, es ist eine Art Zusammentreffen mit allen Au Pairs, die in der Stadt Hangzhou platziert sind. An diesem Tag machen oder lernen wir dann irgendwas über die Kultur. Heute sind wir zum Beispiel zu einem Meister gefahren. Meister wofür? Ihr werdet es nicht glauben, aber ein Meister im Drachen bauen. (Also ein Künstler)

So hat er uns dann gezeigt wie man einen Drachen baut. Ihr denkt wahrscheinlich "oh man, was ist daran so schwer einen Drachen zu bauen?".... dann habt ihr noch nie einen RICHTIGEN gebaut. Es braucht viel Geduld, viel Fingerspitzengefühl und Kreativität (was bei mir alles nicht vorhanden ist)

Also haben wir direkt begonnen uns Layouts auszudenken, ich hab mich für einen Schmetterling entschieden. :-)

 

Danach sind wir dann direkt zum Mittagessen gegangen und wir haben Nudelsuppe gegessen! Ebenfalls haben wir ein Schiff zurück genommen. In China gibt es so viele historische Sachen zu sehen, das glaubt man gar nicht. Das Wasser auf dem wir gefahren sind nennt sich Hangzhou Kanal, es ist ein Kanal der komplett von Beijing, der Hauptstadt Chinas runter bis nach Hangzhou in den Süden geht. Es dauert 1 Monat um den kompletten Fluss zu durchqueren, mit dem Schiff. Ich finde China sensationell was die Historik angeht. Es ist total anders als in Europa (oder ich übersehe es einfach), denn hier spiegelt sich einfach die Zeit überall und damit meine ich zum Beispiel alt und modern oder arm und reich.

Natürlich hat Seda like a Tourist auch Fotos auf dem Weg gemacht!

 

 

Am Ende des Tages habe ich dann auch meinen Kulturschock bekommen. (Endlich! Ich hab lange drauf gewartet, was mich schocken wird)

Ich versuche es detailiert zu erklären, Oma kommt aus der Küche, Seda spielt mit den Kindern am Tisch Memory, Oma hat eine riesen Schüssel in der Hand, alle sind ganz gespannt, etwas bewegt sich hin und her, Wasser platscht aus der Schüssel, Oma hat eine Schere in der Hand und lächelt gehässig in die Schüssel, Oma zeigt die Schüssel - 2 Fische lebendig und bereit von einer süßen alten Dame aufgeschnitten zu werden um sie morgen Abend als Abendessen zu vernichten. Seda schluckt, Kinder rasten aus. Oma nimmt die Fische aus der Schüssel als wären sie aus Gummi, zieht an der einen Flosse, zieht an einzelnen Schuppen. Kinder fangen an zu heulen, Oma verlässt GLÜCKLICHERWEISE das Wohnzimmer und erledigt den Mordauftrag in der Küche.

Das war die Geschichte zweier lebendiger Fische (jetzt tod). Hoffe Neptun hat die armen Fische im Meereshimmel gut aufgenommen.

Nein, mal ehrlich. Ich bin jemand der gerne Fisch und Fleisch isst aber zu sehen, die Lebendigkeit zu fühlen und Tiere auf zu schneiden und auszuhöhlen, das kann ich nicht.

Naja, alle haben sich beruhigt und es gibt morgen Abend Fisch zum Abendessen!

 

 

Satz des Tages: Ruhe in Frieden Mr and Mrs. Fisch

- seda

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